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Aktuelles

 

Bürgeranregung und Bürgerforderung

BILDUNGSENTWICKLUNG FÜR HASSEL

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Baranowski,

sehr geehrte Damen und Herren des Rates und der Verwaltung der Stadt Gelsenkirchen,

 

die Bildungsoffensive Hassel hat sich in einer Arbeitsgruppe und in einer öffentlichen Zukunftswerkstatt intensiv mit der Situation und Entwicklung der Sekundarschulen in Hassel auseinandergesetzt.

 

Die Bildungsoffensive Hassel und mit ihr alle Unterzeichner/innen schlagen Ihnen auf dieser Grundlage für die von Ihnen zu treffenden Entscheidungen im Rahmen der Schulentwicklungsplanung die Schaffung einer inklusiven Schule für den Stadtteil Hassel mit allen Abschlussmöglichkeiten statt des bisherigen selektiven Systems vor.

 

Begründung:

 

Die Erkenntnisse der Bildungsforschung belegen eindeutig die negativen Folgen des derzeitigen selektiven, weil nach Schulformen gegliederten Schulsystems: zu frühe und ungerechte Aufteilung, Fortschreibung und Verstärkung sozialer Benachteiligung, Anwachsen von Schülerrisikogruppen, die in ihrer Lernentwicklung stagnieren oder sogar zurückfallen. Dies alles ist mit erheblichen psychischen Belastungen für Kinder und Jugendliche wie für Eltern und Lehrer/innen verbunden und verursacht überdies in außerordentlichem Maße Kosten.

 

Die demographischen Prognosen sehen die bisherigen Sekundarschulen in Hassel nicht auf Dauer als bestandsfähig an. Schon jetzt besuchen mehr als 50 % der Schülerschaft nach der 4. Klasse Schulen außerhalb des Stadtteils. Daraus erwächst die Gefahr, dass Hassel in einem Jahrzehnt ohne Sekundarschule dasteht und zusätzlich an Wohn- und Lebensqualität verliert.

 

Das „Integrierte interkommunale Stadterneuerungsprogramm“, durch das Hassel nach der Schließung der Grundstoffindustrie und dem damit verbundenen Verlust an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen neue Entwicklungsimpulse erhalten soll, betont ausdrücklich die Bedeutung der Bildungsförderung im Sinne einer breiten Verbesserung der Bildungschancen und der Bildungsabschlüsse. Hierin ist geradezu ein Schlüssel für die Wiederbelebung des Stadtteils zu sehen.

 

Die in Hassel vorhandene Infrastruktur an Gebäudekomplexen, an Netzwerken schulischer und außerschulischer Bildungs- und Kultureinrichtungen, an bereits vollzogenen Schritten zur Gewährleistung wichtiger pädagogischer Standards, wie sie „gute Schulen“ auszeichnen, sowie der ausgesprochene Wunsch vieler Eltern nach längerem gemeinsamen Lernen ihrer Kinder bieten weitere notwendige Voraussetzungen, um die Überwindung des nicht mehr bestandsfähigen gegliederten selektiven Schulsystems tatkräftig und mit hohen Erfolgsaussichten einzuleiten.

 

Zur Unterstützung dieser Anregungen und Forderung fügen wir die Ergebnisse der öffentlichen Zukunftswerkstatt der Bildungsoffensive Hassel am 20.2.2010 an. Für Anhörungen und Gespräche stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Bildungsoffensive Hassel
c/o Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Eppmannsweg 32
45896 Gelsenkirchen

 


 

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